Die Seite für Alsterweiler von Matthias C.S. Dreyer u.a.
Denkmale (Alsterweiler): Unterschied zwischen den Versionen
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{{Breadcrumb ParentTOChild|Unterseite=Karte|Unterseite2=Weiteres}}'''{{PAGENAME}}''' verzeichnet<ref>Nachrichtliches Verzeichnis GDKE August 2016 SUEW.pdf, siehe unter: https://denkmallisten.gdke-rlp.de/Suedliche_Weinstrasse.pdf /abgerufen am 12.08.2024</ref> die Bauwerke in Alsterweiler, die erhaltenswert sind. Es handelt sich insgesamt um 69 Einträge (einschl. Missionskreuz und 4 Einträge in der Friedhofstraße, 1 Eintrag in der Hartmannstraße und mehrere Einträge in der Feldflur) Denkmale oder erhaltenswerte Bauten oder Bauteile. | |||
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"''Inmitten der vom Wein geprägten Kulturlandschaft am Rande des Pfälzerwaldes, mit Blick auf das Haardtgebirge und das Hambacher Schloss, befindet sich der Ort [[Alsterweiler]]. Alsterweiler ist ein Ortsteil der nahegelegenen Ortsgemeinde [[Maikammer]] und ist mit deren Orts- und Baugeschichte eng verknüpft. Der historische Kernbereich von Alsterweiler ist als [[Denkmalzone „Ortskern Maikammer-Alsterweiler“]] geschützt. Alsterweiler geht wahrscheinlich auf eine fränkische Siedlung zurück, deren mittelalterliche Parzellenstruktur in Form von großgliedrigen [[Langgewannfluren]] ablesbar geblieben ist. Der historische Ortsgrundriss blieb mindestens seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert, nachweisbar an Hand des Urkatasters von 1837, unverändert und bestimmt den zur Denkmalzone gehörenden Bereich. Alsterweiler entwickelte sich als typisches [[Straßendorf]] entlang der [[Hauptstraße]]. Von dieser zweigen im Norden die [[Turmstraße]] und im Nordosten die [[Friedhofstraße]], sowie zur Feldflur nach Süden mehrere Stichwege ab. Das Ortsbild wird geprägt durch eine dichte Bebauung mit kleinformatigen [[Zweiseithofanlagen|Zweiseit]]- und [[Dreiseithofanlagen]] mit traditioneller [[Hofstruktur]]. Auf den schmalen, langgestreckten Grundstücken stehen die Wohnhäuser direkt an der Straße und rückwärtig schließen sich die Wirtschaftsgebäude und Hausgärten an. Zwischen den Hausgärten und der Feldflur haben sich Reste einer historischen Wegung erhalten. Die Umgebung des Ortskerns geht im Norden, Süden und Westen direkt in die [[Feldflur]] über, die einen offenen, grünen Ortsrand bildet und von wo aus [ist] die historische Dachlandschaft mit ihren [[Satteldach|Sattel]]- und [[Krüppelwalmdach|Krüppelwalmdächern]] weithin sichtbar ist. Im [[Straßenbild]] überwiegen verputzte Massivbauten des 18. und 19. Jahrhunderts mit sandsteinerner [[Fassadengliederung]]. Der Einfluss des Weinbaus zeigt sich an dem häufig vorkommenden [[Haustyp]] des [[Winzerhaus|Winzerhauses]], zu erkennen an [[Hochkeller|Hochkellern]] und den charakteristischen [[Torfahrt|Torfahrten]] mit repräsentativen [[Rundbögen]]. Im Ortsbild besonders hervortretende Gebäude sind die katholische [[Kapelle]] [[Mariä-Schmerzen]] in der Hauptstraße und die sogenannte [[Kredenburg]] in der Friedhofstraße. Auch Baudetails wie [[Zierbrunnen]], [[Fassadennische|Fassadennischen]] mit [[Hausfigur|Hausfiguren]] und [[Steinriegel]] an Kelleröffnungen sind prägende Elemente, die für die [[Denkmalzone]] konstituierend sind und das besonders qualitätvolle und erhaltenswerte Gesamtbild Alsterweilers abrunden. | |||
Zur Ermittlung und Beschreibung derjenigen Aspekte, die den [[Denkmalwert]] der [[Denkmalzone]] bestimmen und eindrücklich prägen, wurde in Kooperation der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege, und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine detaillierte wissenschaftliche Untersuchung durchgeführt.''"<ref>Lucy Liebe, Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesdenkmalpflege, Fachbereich Inventarisation, 2021</ref> | |||
Diese Erfassung diente der Feststellung des Denkmalwertes der Denkmalzone. Zu unterscheiden davon ist die Unterschutzstellung einzelner Gebäude auf der Grundlage der Denkmaltopographie. In der folgenden Tabelle werden beide Aspekte kombiniert. | |||
==Hartmannstraße== | |||
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* [[Denkmale (Alsterweiler)/Hauptstraße 31 bis 40|Hauptstraße 31-40]] | |||
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* [[Denkmale (Alsterweiler)/Hauptstraße 71 bis 100|Hauptstraße 71-100]] | |||
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==Friedhofstraße== | |||
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* [[Denkmale (Alsterweiler)/Friedhofstraße 100 bis 110|Friedhofstraße 100-110]] | |||
* [[Denkmale (Alsterweiler)/Friedhofstraße 111 bis 120|Friedhofstraße 111-120]] | |||
* [[Denkmale (Alsterweiler)/Friedhofstraße 121 bis 130|Friedhofstraße 121-130]] | |||
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==Turmstraße== | |||
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* [[Denkmale (Alsterweiler)/Turmstraße 1 bis 10|Turmstraße 1-10]] | |||
* [[Denkmale (Alsterweiler)/Turmstraße 11 bis 20|Turmstraße 11-20]] | |||
* [[Denkmale (Alsterweiler)/Turmstraße 21 bis 30|Turmstraße 21-30]] | |||
* [[Denkmale (Alsterweiler)/Turmstraße 31 bis 40|Turmstraße 31-40]] | |||
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==Feldflur== | |||
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* [[Denkmale (Alsterweiler)/Feldflur]] | |||
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==Aufstellung nach Häusern== | |||
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Aktuelle Version vom 19. Februar 2026, 11:34 Uhr
Denkmale (Alsterweiler) verzeichnet[1] die Bauwerke in Alsterweiler, die erhaltenswert sind. Es handelt sich insgesamt um 69 Einträge (einschl. Missionskreuz und 4 Einträge in der Friedhofstraße, 1 Eintrag in der Hartmannstraße und mehrere Einträge in der Feldflur) Denkmale oder erhaltenswerte Bauten oder Bauteile.
"Inmitten der vom Wein geprägten Kulturlandschaft am Rande des Pfälzerwaldes, mit Blick auf das Haardtgebirge und das Hambacher Schloss, befindet sich der Ort Alsterweiler. Alsterweiler ist ein Ortsteil der nahegelegenen Ortsgemeinde Maikammer und ist mit deren Orts- und Baugeschichte eng verknüpft. Der historische Kernbereich von Alsterweiler ist als Denkmalzone „Ortskern Maikammer-Alsterweiler“ geschützt. Alsterweiler geht wahrscheinlich auf eine fränkische Siedlung zurück, deren mittelalterliche Parzellenstruktur in Form von großgliedrigen Langgewannfluren ablesbar geblieben ist. Der historische Ortsgrundriss blieb mindestens seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert, nachweisbar an Hand des Urkatasters von 1837, unverändert und bestimmt den zur Denkmalzone gehörenden Bereich. Alsterweiler entwickelte sich als typisches Straßendorf entlang der Hauptstraße. Von dieser zweigen im Norden die Turmstraße und im Nordosten die Friedhofstraße, sowie zur Feldflur nach Süden mehrere Stichwege ab. Das Ortsbild wird geprägt durch eine dichte Bebauung mit kleinformatigen Zweiseit- und Dreiseithofanlagen mit traditioneller Hofstruktur. Auf den schmalen, langgestreckten Grundstücken stehen die Wohnhäuser direkt an der Straße und rückwärtig schließen sich die Wirtschaftsgebäude und Hausgärten an. Zwischen den Hausgärten und der Feldflur haben sich Reste einer historischen Wegung erhalten. Die Umgebung des Ortskerns geht im Norden, Süden und Westen direkt in die Feldflur über, die einen offenen, grünen Ortsrand bildet und von wo aus [ist] die historische Dachlandschaft mit ihren Sattel- und Krüppelwalmdächern weithin sichtbar ist. Im Straßenbild überwiegen verputzte Massivbauten des 18. und 19. Jahrhunderts mit sandsteinerner Fassadengliederung. Der Einfluss des Weinbaus zeigt sich an dem häufig vorkommenden Haustyp des Winzerhauses, zu erkennen an Hochkellern und den charakteristischen Torfahrten mit repräsentativen Rundbögen. Im Ortsbild besonders hervortretende Gebäude sind die katholische Kapelle Mariä-Schmerzen in der Hauptstraße und die sogenannte Kredenburg in der Friedhofstraße. Auch Baudetails wie Zierbrunnen, Fassadennischen mit Hausfiguren und Steinriegel an Kelleröffnungen sind prägende Elemente, die für die Denkmalzone konstituierend sind und das besonders qualitätvolle und erhaltenswerte Gesamtbild Alsterweilers abrunden. Zur Ermittlung und Beschreibung derjenigen Aspekte, die den Denkmalwert der Denkmalzone bestimmen und eindrücklich prägen, wurde in Kooperation der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Direktion Landesdenkmalpflege, und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine detaillierte wissenschaftliche Untersuchung durchgeführt."[2]
Diese Erfassung diente der Feststellung des Denkmalwertes der Denkmalzone. Zu unterscheiden davon ist die Unterschutzstellung einzelner Gebäude auf der Grundlage der Denkmaltopographie. In der folgenden Tabelle werden beide Aspekte kombiniert.
Hartmannstraße
Hauptstraße
Friedhofstraße
Turmstraße
Feldflur
Aufstellung nach Häusern
Weblinks
Literatur
Einzelnachweise
- ↑ Nachrichtliches Verzeichnis GDKE August 2016 SUEW.pdf, siehe unter: https://denkmallisten.gdke-rlp.de/Suedliche_Weinstrasse.pdf /abgerufen am 12.08.2024
- ↑ Lucy Liebe, Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Landesdenkmalpflege, Fachbereich Inventarisation, 2021
Anmerkungen
Zitate
Urkunden
Begriffe
Kategorien
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Referenzierungen
- ^ Leonhardt (1928)/Seite178